Abhängig Unternehmensgröße variieren auch die anzuwendenden EBITDA-Multiplikatoren für die Berechnung des Enterprise Value. Lt. Dealsuite betrug der Abschlag 2022 von einem Unternehmen mit einem EBITDA von € 5 Mio. zu einem Unternehmen mit einem EBTIDA von € 200.000. beachtliche 34%. Der wesentliche Grund für diesen Abschlag liegt in der (noch) relativ geringen Unternehmensstabilität kleiner Unternehmen,„M&A-KMU-Trends 2“ weiterlesen
Autor-Archive:M. Schwarz-Maurer
M&A -KMU-Trends-1
Für beachtliche 50% der auf KMU entfallenden Unternehmens(ver)käufe im DACH -Raum betragen die Kaufpreise lt. Dealsuite maximal €5 Mio. Rund 33% entfallen auf größere Transaktionen mit Verkaufspreisen über € 10 Mio. Zu beachten ist bei diesen Zahlen die mögliche Strukturierung in Tranchen, was auch auf Auswirkung auf die Finanzierung hat
Trends-Unternehmensnachfolge Teil 4
Betrachtet man das Alter der Übergebenden im Nachfolgemonitor, so entfallen nur rd. 50% auf typische altersbedingte Übergaben (zwischen 60 und 69 Jahren). Beachtliche 24% entfallen auf frühere Übergaben zwischen 50 und 59 Jahren. Damit tritt diese (jüngere) Übergeber-Generation in Konkurrenz zu den typischen Übergebern (>60 Jahre). Die Anzahl der späten Übergaben (>70 Jahre) entspricht in„Trends-Unternehmensnachfolge Teil 4“ weiterlesen
Trends- Unternehmens-Nachfolge Teil 3
Ein Blick auf die Rechtsform im Nachfolgemonitor 2022 zeigt im Vergleich zum Bestand einen 3x höheren Bestand an Kapitalgesellschaften. Das deutet auf die leichtere Übertragung nach Einbringung der Betriebsvermögens in eine Kapitalgesellschaft hin. Betreffend Unternehmensgröße ist im Vergleich zum Bestand eine mehr als 3x höherer Anzahl an Unternehmen, die zwischen 10 und 49 Mitarbeiter beschäftigen,„Trends- Unternehmens-Nachfolge Teil 3“ weiterlesen
Trends Unternehmensnachfolge-Teil 2
Lt. deutschen Nachfolgemonitor steigt der Umsatz bei rd. 2/3 der Unternehmen zwei Jahre nach der Übernahme. Diese erfreuliche Erkenntnis spricht für die Übernahme eines bestehenden Unternehmens gegenüber der in der Regel deutlich riskanteren Neugründung . Beim operativen Ergebnis (EBIT) hingegen ist hingegen keine eindeutig positive Tendenz erkennbar. Das könnte mit inflexiblen Kostenstrukturen zusammenhängen
Trends Unternehmens-Nachfolge Teil 1
Ein Blick auf den deutschen Nachfolge-Monitor 2022 fördert interessante Einblicke zutage, die wahrscheinlich aufgrund ähnlicher Unternehmensstrukturen größtenteils auch auf Österreich anwendbar sind. Nach Rechtsform ist demnach bei Unternehmensnachfolgen ein (im Vergleich zum Unternehmensbestand) deutlich höherer Anteil an Kapitalgesellschaften feststellbar. Das könnte auf die bessere Übertragbarkeit des Unternehmensvermögens nach Trennung von der persönlichen Sphäre des Unternehmers„Trends Unternehmens-Nachfolge Teil 1“ weiterlesen
Klimatechnik-Ausverkauf?
In der vorigen Woche kündigte das deutsche Familienunternehmen Viessmann, den Verkauf seiner Wärmepumpen-Sparte (rd. 85% des Gesamtumsatzes) um kolportierte € 12 Mrd. an den amerikanischen Klimatechnik-Konzern Carrier. Es dauerte nicht lange bis zum Aufschrei der Politik zum bevorstehenden Ausverkauf deutscher Zukunftstechnologie. Aber ist das wirklich so einfach? Dazu lohnt sich zunächst mal ein Blick auf„Klimatechnik-Ausverkauf?“ weiterlesen
Unternehmensbewertung in der Praxis
Quelle: Finance-Magazin In der gängigen Praxis wird häufig für einen ersten Näherungswert die Multiplikator-Methode für die Unternehmensbewertung angewandt. Oft wird dabei das EBIT oder EBITDA als Bezugsgröße für die Bewertung verwendet. Während das EBIT im Idealfall regelmäßige Re-Investitionen in Höhe der Abschreibungen bereits berücksichtigt, stellt das EBITDA lediglich einen Näherungswert für den operativen Cash-Flow dar,„Unternehmensbewertung in der Praxis“ weiterlesen
Variabler Kaufpreis-Anteil
Beim Unternehmensverkauf wird mangels Einigung auf einen fixen Gesamt-Kaufpreis in der gängigen Praxis oft ein Teil des Kaufpreises variabel ausgestaltet („Earn-out“). Hierbei ist insbesondere auf eine klare und transparente Definition dieses Kaufpreis-Elements zu achten, bei der erfahrene Berater wie https://www.brauneis-partner.at unterstützen können. Häufig wird in der Praxis vom Verkäufer der mangelnde Einfluß nach dem Verkauf„Variabler Kaufpreis-Anteil“ weiterlesen
Vertrauen schaffen beim Unternehmensverkauf
Letztlich können beim Unternehmensverkauf nicht alle Risiken für den Käufer vertraglich oder strukturell geregelt werden. Eine wesentliche Maßnahme, welche das Vertrauen der Käufer deutlich steigern kann, ist die Rückbeteiligung des Verkäufers mit bestimmten Sonderregeln. Anbei das Beispiel einer Firmenübernahme mit Rückbeteiligung des Vorstands (und Mitgesellschafters). https://brutkasten.com/eigentuemerwechsel-bei-firmenabc/