Unternehmensbewertung in der Praxis

Quelle: Finance-Magazin

In der gängigen Praxis wird häufig für einen ersten Näherungswert die Multiplikator-Methode für die Unternehmensbewertung angewandt. Oft wird dabei das EBIT oder EBITDA als Bezugsgröße für die Bewertung verwendet.

Während das EBIT im Idealfall regelmäßige Re-Investitionen in Höhe der Abschreibungen bereits berücksichtigt, stellt das EBITDA lediglich einen Näherungswert für den operativen Cash-Flow dar, wobei die künftig zu tätigenden Re-Investitionen noch abzuziehen sind.

Beide Kennzahlen ziehen jedoch nicht die Kapitalbindung im Working Capital in Betracht, weshalb seriöse Berater Brauneis & Partner die Erstellung einer integrierten Finanzplanung empfehlen um eine solide Ausgangsbasis für die Unternehmensbewertung zu haben. Die Kosten dafür stehen normalerweise in keiner Relation zum Nutzen, nämlich der Maximierung des Kaufpreises.

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